Lilypie Zweiter Ticker

Montag, 7. Februar 2005

Irgendwie

hab ich nix tolles zu berichten. Nada. Nothing. Rien. Einfach nichts. Mein Leben ist bestimmt von immer denselben Abläufen. Tagein, tagaus. Nicht dass ich das problematisch fände. Aber trotzdem ist es irgendwie eintönig. Ok, vielleicht hängt das auch mit dem Winter zusammen. Im Sommer sieht die Welt nunmal viel bunter aus, und damit das ganze Leben. Jetzt wirds immer noch SO früh dunkel. Aber die ersten Krokusse lassen schon die Köpfchen rausgucken.

Im Hintergrund läuft grad das neue Lied von den Söhnen Mannheims ("Und wenn ein Lied"). Schön. Zwar traurig. Aber irgendwie voll Liebe. Voll Kraft.

Was anderes - Aufreger Nr. 1 des Tages:
Lidl hat einfach den Kratzbaum im Angebot nicht mehr lieferbar. Klammheimlich aus dem Internet entfernt. So ein Beschiss.

Aufreger Nr. 2:
Hier auf Arbeit geht es schlimmer zu als im Kindergarten, kleine Gruppe. Hier werden jetzt schon Fenstergriffe abgeschraubt, damit die Fenster nicht mehr geöffnet werden. Angeblich verklebt der Toner des direkt davor stehenden Druckers. Werde ich lachen, wenn es trotzdem noch passiert. Vor allem könnte man ja mal was zu den betreffenden Leuten sagen. Nein, hier wird gleich zur Tat geschritten. Wie albern. Aber in dieser Firma ist alles ein bisschen anders. *kopfschüttel*

Ich hab jetzt die Nase voll und mach Feierabend - ok, ich hab meine Zeit hier auch abgesessen für heute.

Interessantes Buch

Paul Coelho "Veronika beschließt zu sterben"

"Ihr ganzes Leben hatte sie den Weg des geringsten Widerstandes beziehungsweise das Nächstliegende gewählt, wie zum Beispiel jetzt diese Zeitschrift.
Die Beruhigungsmittel hatten sich in ihrem Magen noch nicht aufgelöst, aber Veronika war von Natur aus passiv. Bereits die erste Zeile jedoch riß sie unverhofft aus ihrer Lethargie und führte dazu, daß sie zum ersten Mal überlegte, ob an dem Modeausdruck >> nichts auf dieser Welt geschieht zufällig << nicht doch etwas Wahres sei.
Wieso dieser erste Satz gerade jetzt, da es ans Sterben ging? Welche verborgene Botschafte starrte ihr da entgegen, sofern es überhaupt so etwas wie verborgene Botschaften gibt und nicht einfach Zufälle."

"Sie versuchte sich vorzustellen, wie es ist zu sterben, doch es gelang ihr nicht.
So oder so brauchte sie sich darüber nicht den Kopf zu zerbrechen, denn sie würde es in wenigen Minuten wissen.
In wieviel Minuten? Sie hatte keine Ahnung. Doch sie genoß den Gedanken, daß sie die Antwort auf die Frage erhalten würde, die sich alle stellten: Gibt es Gott?
Anders als für viele Menschen war dies für sie keine lebenswichtige Frage gewesen. [...] Mit ihren vierundzwanzig Jahren, und nachdem sie das Leben in vollen Zügen genossen hatte, war sich Veronika fast sicher, daß alles mit dem Tod aufhören würde. Daher hatte sie den Selbstmord gewählt: endlich Freiheit. Vergessen für immer.
Im Grunde ihres Herzens gab es dennoch Zweifel: Und wenn es Gott nun doch gab? Die Jahrtausende machten den Selbstmord zu einem Tabu, zu einem Affront gegen die Religion: Der Mensch kämpft, um zu überleben, und nicht, um zugrunde zu gehen. Die Menschheit muss sich fortpflanzen. Die Gesellschaft braucht Arbeitskräfte. Ein Paar braucht einen Grund dafür, zusammenzubleiben, wenn die Liebe aufgehört hat, ein Land braucht Soldaten, Politiker und Künstler.
>Wenn es Gott gibt, was ich ehrlich gesagt nicht glaube, wird er begreifen, daß der menschliche Verstand Grenzen hat. Gott hat dieses Durcheinander voller Elend, Ungerechtigkeit, Geldgier und Einsamkeit geschaffe - sicher in der besten Absicht, doch mit verheerenden Folgen. Wenn es Gott gibt, wird er mit den Geschöpfen, die verfrüht von dieser Erde gehen wollen, großmütig verfahren, und er sollte uns vielmehr um Verzeihung bitten, daß er uns dieses Leben hier zugemutet hat. Zum Teufel mit den Tabus und dem Aberglauben!<
Ihre fromme Mutter hatte immer gesagt: Gott kennt die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukungt. Nun denn, er hatte sie in diese Welt gestellt, wohlwissend, daß sie sich am Ende umbringen würde - da durfte ihn das auch nicht schockieren."

"Aus diesem Grund waren Helden und Verrückte immer besonders faszinieren für die Verbitterten: Sie hatten weder Angst vor dem Leben noch vor dem Tod. Helden wie Verrückte ließen sich von Gefahren nicht beirren, sie gingen ihren Weg weiter, auch wenn alle sagten, sie sollten dies nicht tun. Der Verrückte brachte sich um, der Held gab für eine Sache sein Leben - beide aber starben, und die Verbitterten verbrachten viele Nächte damit, die Absurdität der beiden Tode zu kommentieren. Nur in diesen Augenblicken fand der Verbitterte Kraft, über die Mauer der Abwehr zu klettern und sich etwas umzuschauen: Doch bald schon wurden seine Hände und seine Füße wieder müde, und er kehrte zum alltäglichen Leben zurück.
Der chronisch Verbitterte bemerkte seine Krankheit nur einmal in der Woche: am Sonntagnachmittag. Dann, wenn weder seine Arbeit noch die Routine ihm halfen, die Symptome zu lindern, bemerkte er, daß irgend etwas nicht stimmte. Denn der Frieden dieser Nachmittage war die reinste Hölle, die Zeit verging nicht, und er war ständig gereizt.
Doch dann wurde es wieder Montag, und der Verbitterte vergaß seine Symptome, auch wenn er schimpfte, daß er niemals Zeit hätte, sich auszuruhen, und sich darüber beklagte, daß die Wochenenden immer so schnell vergingen.
Diese Krankheit hatte jedoch einen Vorteil. Sie war gesellschaftlich gesehen bereits zur Regel geworden, und die Leute mußten nicht mehr interniert werden, es sei denn, die Vergiftung war so weit fortgeschritten, daß dieser Mensch für seine Umwelt zur Belastung wurde. Aber der größte Teil der Verbitterten konnte draußen weiterleben, ohne die Gesellschaft zu bedrohen, da sie wegen der Mauern, die sie um sich errichtet hatten, vollkommen isoliert waren, obwohl es so aussah, als nähmen sie am sozialen Leben teil."

Nicht dass ich über Selbstmord oder so nachdenken würde. Nur die existentiellen Fragen sind schon gut beleuchtet. Das Buch hat mir damals sehr gefallen - danke Thoralf.

Tests

Ihr Intelligenzquotient ist 135

Die Auswertung Ihrer Antworten hat gezeigt, dass Sie großes Talent im Erkennen logischer Zusammenhänge und im Verarbeiten visuell-räumlicher und mathematischer Informationen haben. Dies macht Sie zu einem Analytischen Mathematiker. Ob es sich um ein Sparguthaben und dessen Zinsentwicklung, Computerschach oder das Wachstum einer Schmetterlingspopulation handelt, Sie sehen durch die Dinge hindurch und direkt auf das darunter liegende mathematische Skelett. Auf Variablen und Zahlen; auf die Formel, die die Welt im Inneren zusammenhält. Dank Ihrer Intelligenz können Sie mit Hilfe dieser Fähigkeiten Probleme drehen und wenden, analysieren und lösen. Sie erfassen schnell das Gesamtbild. Das merken andere. Und das macht Sie erfolgreich, denn darauf kommt es an.
Für den kompletten Test benötigten Sie: 00:15:30. Im Schnitt benötigen unsere Mitglieder 16 Minuten und 40 Sekunden für diesen Test.

Blau ist die Farbe, die Ihrem Typ entspricht!

Ihre bevorzugte Farbe ist Blau. Im Farbspektrum steht Blau für Ruhe und Ausgeglichenheit. Als Farbe eines klaren Sommerhimmels oder des tiefen Ozeans symbolisierte blau seit jeher Vertrauen, Einsamkeit und Loyalität. Als eher ruhiger Typ, der lieber mal Zeit mit sich selbst verbringt, ziehen Sie einen kleinen Freundes- einem großen Bekanntenkreis vor. Für Sie ist es nicht schwer, Freunde zu finden, da sich andere Menschen durch Ihre Freundlichkeit angezogen fühlen und sich in Ihrer Gegenwart wohl fühlen. Sie sind stets zurückhaltend und beherrscht und Sie regen sich nur selten auf. Sie überlegen stets gut, bevor Sie eine Entscheidung treffen. So, wie die Farbe Blau für Ruhe steht, gehen Sie Ihr Leben ruhig und gelassen an.

Der richtige Beruf wird es Ihnen ermöglichen, Kreativ und Analytisch zu sein.

Viele Menschen halten Sie für einen Visionär, der über den Tellerrand blickt und ungewöhnliche Ideen entwickelt. Sie sind nicht unbedingt kreativ im künstlerischen Sinne, sondern eher aufgrund Ihrer Fähigkeit, neue Ansätze und Lösungen zu Problemen zu liefern.

Es könnte sein, dass Ihre Kollegen nicht auf Anhieb Ihre unternehmerische Fantasie und Ihre großartigen Talente erkennen und zu schätzen wissen. Vielleicht beneiden sie Sie sogar insgeheim oder halten Ihre Ideen für zu unkonventionell – gegen den Strom zu schwimmen ist eben nicht jedermanns Sache!

Die Menschen finden es manchmal schwer, Sie einzuordnen. Deshalb brauchen Sie mehr als alle anderen ein Job, in dem Sie Ihre Stärken ausspielen, sich von der Masse abheben und mit Ihren Ideen brillieren können.

Der Test für Denksportprofis
Sie haben 27 von 30 Fragen richtig beantwortet!

Herzlichen Glückwunsch! Ihr Ergebnis liegt im 96. Perzentil. Das bedeutet, dass von 100 Tickle Mitgliedern, die diesen Test mit Ihnen gemacht haben, 95 Prozent schlechter abgeschnitten haben als Sie (im Durchschnitt).

Bei der weiteren Analyse Ihrer Testergebnisse haben wir zudem herausgefunden, dass Ihr logisches Denkvermögen 100 Prozent beträgt. Dieses Resultat weist auf eine außergewöhnlich stark ausgeprägte Fähigkeit hin, Probleme mit Hilfe von Logik zu lösen. Bestimmte Situationen erfordern präzises Denken, um durch die Vielfalt der verschiedenen Aspekte zum Kern vorzudringen. Im Gegensatz zu den meisten Menschen verfügen Sie über genau diese Fähigkeit. Vielen anderen Menschen gelingt es nicht, die dem Problem zugrunde liegende Logik der Dinge zu erkennen. Nicht so bei Ihnen: Während andere bei komplexen Sachverhalten schnell den Überblick verlieren, halten Sie mit Hilfe Ihres logischen Denkvermögens Schritt und finden Lösungen zu vielschichtigen Problemen.

Ihre Glückszahl ist die 4 - Der Romantiker

Als Vierer ist Ihnen der Begriff Melodram nicht fremd. Sie sind von einer tiefen Sehnsucht nach einem schöneren Leben gekennzeichnet. Gerade wenn Sie künstlerisch tätig sind, spüren Sie oft eine tiefe Unsicherheit – bin ich gut genug?
Zum Glück befördert aber gerade das Ihre Kreativität und motiviert Sie, den Kontakt zu anderen zu suchen. Und für Sie ist es besonders wichtig, sich nicht zu sehr auf sich selbst zu konzentrieren.
Häufig kommt es vor, dass Freunde Ihnen ihr Herz ausschütten – denn als Zuhörer sind Sie einer der besten! Egal, ob es um Sie selbst oder um andere geht – Sie haben etwas von einem Romantiker in sich, immer auf der Suche nach noch unentdeckten Gefühlen. Als solcher genießen Sie alles, was mit Gefühlen zu tun hat – egal ob Sie zum zwanzigsten Mal Dirty Dancing gucken oder Ihrer großen Liebe nachstellen, die noch nicht einmal ahnt, dass es Sie überhaupt gibt! Aber seien Sie vorsichtig, denn bei Ihnen dauert es immer lange, über eine Enttäuschung oder einen Rückschlag hinwegzukommen. Und egal welche Art der Beziehung beendet wird, Sie werden immer geradewegs in eine tiefe Depression stürzen.
Tipp: Befreien Sie sich aus der Konzentration auf sich selbst und nutzen Sie Ihre Kreativität, um das Besondere an anderen Menschen zu sehen. Und wenn es Ihnen gut geht, dann können Sie Ihre Gefühle wie kein anderer dazu nutzen, sich selbst zu verwirklichen!

Was für eine Ausstrahlung haben Sie?
Natürlich

Wenn es um Ihr Auftreten geht, dann vertrauen Sie voll und ganz darauf, dass es der beste Weg zur Schönheit ist, die Dinge ihrem natürlichen Lauf zu überlassen, nur ja nichts zu übertreiben.

Egal ob es sich um Ihre Beziehungen, Ihren Beruf oder Ihren Gesichtsreiniger handelt. Sie sind zufrieden mit dem, was Ihnen von Natur aus gegeben wurde und scheuen sich nicht, der Welt ihr selbstbewusstes und ungeschminktes Ich zu präsentieren.

Schönheitspflege bedeutet für Sie im Wesentlichen, sich maßvoll und mit qualitativ guten Produkten zu pflegen. Sie achten auf Ihre Haut und geben Ihrem Körper genügend Feuchtigkeit. Zu Schminksachen greifen Sie wirklich nur in Ausnahmefällen, denn eigentlich fühlen Sie sich am wohlsten mit Ihrem ganz natürlichen Äußeren.

Aber: Vergessen Sie bei aller Natürlichkeit nicht, dass es auch schön sein kann, sich schick anzuziehen, vielleicht auch mal ein Parfüm aufzutragen und ganz einfach Spaß zu haben. Auch das hat die Natur so vorgesehen!

Sind Sie in Ihrer Beziehung glücklich?
Stabile Beziehung

In jeder Beziehung gibt es gute und schlechte Zeiten, aber es sieht so aus, als ob bei Ihnen alles ganz gut läuft. Es scheint, als stehe Ihre Beziehung auf festem Boden. Vermutlich wechseln Sie nur gerade von der Phase der ersten Verliebtheit in den Alltag über. Meistens entwickelt sich das aufgeregte Herzklopfen zu einem tiefer gehenden, stabileren Gefühl. Und das ist auch gut so. Wenn Sie trotzdem Zweifel haben, dann halten Sie mal inne, und nehmen Ihre Beziehung genau unter die Lupe. Beachten sie vor allem die enge Bindung und die romantischen Gefühle, die zwischen Ihnen im Laufe der Zeit entstanden sind. Wenn Sie nach einem Monat immer noch besorgt sind, dann wiederholen Sie den Test. Aber vermutlich wird sich alles regeln und Sie werden sehr glücklich miteinander werden.

Was für ein Typ Mensch sind Sie?
Frau der Tat

Ambitioniert, konzentriert und engagiert; eine wahre Macherin, der geborene Erfolgsmensch. Mit Sicherheit waren Sie einmal Schulsprecherin oder Redakteurin der Schülerzeitung. Heute jedoch findet man Sie mit Ihrem Mobiltelefon am Ohr oder beim Arrangement eines Termins mit Ihrem Palm Pilot. Mit einem knappen Geschäftskostüm á la Ally McBeal nach Ihrem Geschmack finden die Männer Sie äußerst anziehend. Ihr Hauptaugenmerk ist jedoch auf Karriere, Ruhm und Erfolg ausgerichtet. Und so könnte es sein, dass Sie die Meinung vertreten, nicht genügend Zeit für so ein riskantes „Investment“ wie die Liebe aufbringen zu können. Dabei ist es völlig offensichtlich, dass Sie reihenweise Männer Ihres eigenen Schlages anziehen, eben solche, die sich gerne echten Herausforderungen stellen und ehrgeizig ihre Ziele verfolgen. Doch so schnell lassen Sie sich nicht um den Finger wickeln – erst das Business, dann der Spaß. Vielleicht sollten Sie aber auch mal vor Sonnenuntergang Ihr Büro verlassen und vielleicht sollten Sie sogar mal nach Feierabend in die Bar an der Ecke gehen und bei einem Drink entspannen. Aber auch nur vielleicht…

Via eria
selber ausprobieren: hier

...

Gott schuf die Katze,
damit der Mensch einen Tiger
zum Streicheln hat
(Victor Hugo)

Sinn des Lebens gesucht

... und gefunden

Robin

geb. am 20.03.2007
Länge: 50 cm
Gewicht: 3.250 g
Kopfumfang: 34 cm

U3 am 18.04.2007
Länge: 52 cm
Gewicht: 3.795 g
Kopfumfang: 37 cm

U4 am 13.07.2007
Länge: 63,5 cm
Gewicht: 6.500 g
Kopfumfang: 41 cm

U5 am 12.10.2007
Länge: 69 cm
Gewicht: 8.000 g
Kopfumfang: 44 cm

U6 am 18.03.2008
Länge: 78 cm
Gewicht: 11.800 g
Kopfumfang: 48 cm

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Hm.. die Kitaleute meinten...
Hm.. die Kitaleute meinten doch nur, dass jetzt ein...
agichan (anonym) - 19. Aug, 14:19
Hmmmm,
was nun? Die Krippentante hat heute den Liebsten angesprochen...
SternchenJG - 19. Aug, 13:40
Dänemark ist einfach...
Dänemark ist einfach toll. Die Menschen sind SO...
SternchenJG - 19. Aug, 10:27

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