Warum in aller Welt bekommen es mein Freund und ich nicht auf die Reihe zu sagen: Ja, wir wollen endlich ein Kind. Die Bedingungen würden eigentlich stimmen [...]
Das mag jetzt banal klingen, aber es liegt nie an irgendwelchen diffusen Umständen. Es sind unausgesprochene Entscheidungen oder Wünsche die sich mit einem Kind verbinden.
Auch wenn ich dir jetzt auf den Schlips trete (und das wage ich nur wegen der langjährigen Freundschaft), aber deine Einträge der letzten Zeit sprechen was deine Beziehung betrifft, nicht unbedingt eine deutlich positive Sprache.
Ein Kind ändert an den Verhältnissen einer Beziehung im Übrigen nichts, aber auch gar nichts. Jeder der (und das werfe ich ganz allgemein mal in die Runde und unterstelle dir nichts), versucht mit einem Kind eine Beziehung zu kitten, handelt verantwortungslos.
Ich würde speziell über die Beziehung selbst nachdenken und die Probleme da klären. Solange da nicht alles im Reinen ist, lohnt sich das Nachdenken über ein Kind für meine Begriffe überhaupt nicht.
Tja, da haben wir wieder das, was eben das "gefährliche" an einem Blog ist. Ich neige dazu, die negativen Dinge hier aufzuschreiben, um sie einfach loszuwerden. Deswegen ist meine Beziehung nicht gleich schlecht. Wir sind immerhin schon über 6 Jahre zusammen und da gibt es immer Hochs und Tiefs. Es kracht halt ab und zu mal. Und aufgrund meines etwas desolaten seelischen Zustandes zieht mich ein Streit eben mehr runter, als wenn ich keine "Probleme" habe. Wir beide lieben uns deshalb trotzdem aufrichtig und von Herzen. Es kann halt auch nicht immer FriedeFreudeEierkuchen herrschen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich gern mit ihm zusammen bin, ihn vermisse, wenn ich ihn nicht sehe, mich freue, wenn er nach der Spätschicht endlich nach Hause kommt uswusf. Er selbst weiß, dass er durch seine Unzufriedenheit auf Arbeit manchmal unleidlich ist. Inzwischen weiß ich aber den Punkt fast immer, an dem ich mich zurückziehen und ihn in Ruhe lassen muss. Wenn ich es nicht tue, dann rumst es halt auch mal... Alles kein Weltuntergang.
Ich denke die Problematik bezüglich Kind ist, dass jeder von uns beiden auf seine Weise "Angst" vor der Veränderung hat. Und dass ein Kind das Leben in gewisser Weise aus den Angeln hebt ist ja unbestritten!?!
Ein Kind wäre KEIN Versuch, die Beziehung zu "kitten", da es im Grunde nichts zu kitten gibt. Wir müssen beide schon noch an uns arbeiten, aber was wir jeweils an dem anderen haben ist uns beiden durchaus bewusst...
Das mag jetzt banal klingen, aber es liegt nie an irgendwelchen diffusen Umständen. Es sind unausgesprochene Entscheidungen oder Wünsche die sich mit einem Kind verbinden.
Auch wenn ich dir jetzt auf den Schlips trete (und das wage ich nur wegen der langjährigen Freundschaft), aber deine Einträge der letzten Zeit sprechen was deine Beziehung betrifft, nicht unbedingt eine deutlich positive Sprache.
Ein Kind ändert an den Verhältnissen einer Beziehung im Übrigen nichts, aber auch gar nichts. Jeder der (und das werfe ich ganz allgemein mal in die Runde und unterstelle dir nichts), versucht mit einem Kind eine Beziehung zu kitten, handelt verantwortungslos.
Ich würde speziell über die Beziehung selbst nachdenken und die Probleme da klären. Solange da nicht alles im Reinen ist, lohnt sich das Nachdenken über ein Kind für meine Begriffe überhaupt nicht.
Ich denke die Problematik bezüglich Kind ist, dass jeder von uns beiden auf seine Weise "Angst" vor der Veränderung hat. Und dass ein Kind das Leben in gewisser Weise aus den Angeln hebt ist ja unbestritten!?!
Ein Kind wäre KEIN Versuch, die Beziehung zu "kitten", da es im Grunde nichts zu kitten gibt. Wir müssen beide schon noch an uns arbeiten, aber was wir jeweils an dem anderen haben ist uns beiden durchaus bewusst...