Restwinter-Depression?
Irgendwie bin ich seelisch mal wieder am Boden.
Das Jammertal hat mal wieder seinen Tiefpunkt erreicht.
Je öfter mich meine Mitmenschen (zum Teil unwissentlich) enttäuschen, verletzen usw. um so mehr klinke ich mich aus dieser Umwelt aus. Ich kehre mich immer mehr in mir zusammen, führe die Gespräche, die ich mit anderen führen wöllte in meinem Kopf. Vielleicht werd ich langsam ja wahnsinnig. Vielleicht bin ich aber einfach auch nur unzufrieden und traurig. Denn im Moment hab ich das Gefühl, dass es nicht mehr lang gut geht. Nicht im speziellen meine Beziehung sondern mein ganzes Leben.
Die Gedankenmühle macht mich wahnsinnig. Die geht den ganzen Tag. Ich stehe auf und denke und denke und denke, bis ich Abends im Bett liege und irgendwann vor lauter Denken einschlafe. Und selbst dann hab ich keine Ruhe. Dann kommen die Träume. Die aus denen ich erschrocken aufwache, von denen ich aber nach 2 Sekunden nicht mehr weiß worum es ging.
Am liebsten möchte ich meine Katzen schnappen und irgendwo in Norwegen an einem einsamen Fjord in einer einsamen Hütte mein Leben leben. Einfach so. Ohne Streit, ohne Verletzungen, ohne enttäuschte Erwartungen, ohne Stress, ohne das alles. Einfach leben. Und dann kommt da wieder diese schei* Vernunft - die mir einbläut: "Das kannst Du nicht machen. Dich hält viel zu viel hier. Alles hinschmeißen. Weglaufen. Ist doch auch keine Lösung."
Dazu kommt ja immer noch, dass ich meine Arbeit nicht mehr leiden mag, inklusive meiner Kollegen. Die sind mir alle nur eine zusätzliche seelische Belastung. Jeder kotzt sich bei mir aus. Ich hab aber keine Lust mehr, die Kotztüte für andere zu spielen! Wer nimmt sich wirklich mal Zeit mir zuzuhören und mich zu verstehen? Ich glaub keiner. Die sind alle zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Wo ist denn meine Kotztüte?
Mein Blog wahrscheinlich. Hier bekomme ich wenigstens ehrlich und aufrichtig gemeintes Feedback. Kein Alltagsgefasel. Keine Floskeln. Das will ich alles nicht mehr.
Hoffentlich wird langsam mal endlich Frühling. Vielleicht gehts mir dann auch wieder besser und ich muss nicht mehr so viel denken...
Das Jammertal hat mal wieder seinen Tiefpunkt erreicht.
Je öfter mich meine Mitmenschen (zum Teil unwissentlich) enttäuschen, verletzen usw. um so mehr klinke ich mich aus dieser Umwelt aus. Ich kehre mich immer mehr in mir zusammen, führe die Gespräche, die ich mit anderen führen wöllte in meinem Kopf. Vielleicht werd ich langsam ja wahnsinnig. Vielleicht bin ich aber einfach auch nur unzufrieden und traurig. Denn im Moment hab ich das Gefühl, dass es nicht mehr lang gut geht. Nicht im speziellen meine Beziehung sondern mein ganzes Leben.
Die Gedankenmühle macht mich wahnsinnig. Die geht den ganzen Tag. Ich stehe auf und denke und denke und denke, bis ich Abends im Bett liege und irgendwann vor lauter Denken einschlafe. Und selbst dann hab ich keine Ruhe. Dann kommen die Träume. Die aus denen ich erschrocken aufwache, von denen ich aber nach 2 Sekunden nicht mehr weiß worum es ging.
Am liebsten möchte ich meine Katzen schnappen und irgendwo in Norwegen an einem einsamen Fjord in einer einsamen Hütte mein Leben leben. Einfach so. Ohne Streit, ohne Verletzungen, ohne enttäuschte Erwartungen, ohne Stress, ohne das alles. Einfach leben. Und dann kommt da wieder diese schei* Vernunft - die mir einbläut: "Das kannst Du nicht machen. Dich hält viel zu viel hier. Alles hinschmeißen. Weglaufen. Ist doch auch keine Lösung."
Dazu kommt ja immer noch, dass ich meine Arbeit nicht mehr leiden mag, inklusive meiner Kollegen. Die sind mir alle nur eine zusätzliche seelische Belastung. Jeder kotzt sich bei mir aus. Ich hab aber keine Lust mehr, die Kotztüte für andere zu spielen! Wer nimmt sich wirklich mal Zeit mir zuzuhören und mich zu verstehen? Ich glaub keiner. Die sind alle zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Wo ist denn meine Kotztüte?
Mein Blog wahrscheinlich. Hier bekomme ich wenigstens ehrlich und aufrichtig gemeintes Feedback. Kein Alltagsgefasel. Keine Floskeln. Das will ich alles nicht mehr.
Hoffentlich wird langsam mal endlich Frühling. Vielleicht gehts mir dann auch wieder besser und ich muss nicht mehr so viel denken...
SternchenJG - 17. Mrz, 06:42



Aber ich würde so viel zurücklassen müssen: Familie, Freunde... das kann ich nicht.
Bei dir hört sich das alles schon schlimmer an, als nur so eine Laune? Hast du solche depressiven Phasen öfters?
Und grundsätzlich halte ich mich an eines: "Das Leben geht weiter!" Egal was passiert, irgendwie gehts doch wieder weiter und irgendwie lösen sich dann irgendwann die Probleme. Und kein Problem war bisher so existenziell, dass ich alles in Frage stellen musste.
Ich bin nicht gut im "Aufbauen". Kann dir also nur sagen, wie ich mich manchmal fühle und wie ich damit umgehe.
Ich weiß nicht ob dir das weiterhilft, aber kopfhoch! ;o)
(Mein Vater würde sagen: Kopf hoch, auch wenn der Hals dreggich is...) ;o)