Das muss raus,
auch wenn es ein wenig unstrukturiert daherkommen wird. Aber ich muss mir jetzt mal Luft machen über die ganze Kacke, die da im Moment in unserem geliebten Deutschland verzapft wird.
Eigentlich vermeide ich es in letzter Zeit tunlichst, irgendwelche politischen Diskussionen oder Darstellungen wer wie viel zu viel Kohle kassiert, anzuhören/anzusehen. Aber Scheuklappen hab ich nun mal auch keine, und ne Meinung hab ich zu dem ganzen ja doch. Dass ich Würmchen nicht wirklich was ausrichten kann ist bescheiden. Aber den Kopf in den Sand stecken ist wohl der falsche Weg.
Das fängt ganz aktuell mit der Sache an, dass der Bundesbankchef 11,9 Mio. Euro kassiert. Ein einziger Mensch. Mit welcher Berechtigung? Das sind 33.000 Euro pro TAG!!! Was will der mit so nem Batzen Geld anfangen? Gäbe es für dieses Geld nicht sinnvollere Verwendung? Klar, er trägt Verantwortung. Aber bitte. Wo sind denn da noch die Verhältnisse? Vor allem, sollte er mal Mist bauen, dann geht er mit ner fatzen Abfindung und lacht sich eins ins Fäustchen, weil ihm garantiert genug andere Firmen zu Füßen liegen.
Ähnlich geht es mir bei den Verdiensten von Michael Schumacher und Co. Klar, er riskiert da sein Leben. Aber wie viele andere riskieren täglich ihr Leben und bekommen dafür einen Hungerlohn. Ich hab keinem M.Schumacher gesagt, er soll da dumm im Kreis rumfahren. Sowieso alles viel zu kommerzialisiert. Genauso Fußballer. (Ich mach mich wahrscheinlich jetzt unbeliebt, ist mir aber wurscht.) Wofür bekommen die gleich noch diese riesigen Gelder? Dafür, dass sie 90 Minuten auf einem Eckigen Platz hinter einem Ball herrennen. Tolle Beschäftigung. In der Zeit verdient sich Otto-Normal-Verbraucher sein Geld mitunter hart mit ehrlicher und nützlicher Arbeit.
Dann waren da ja noch die lieben Politiker, die jedes Jahr für ihre Diäten-Erhöhung sorgen (teilweise um 30%) und dafür im Zweifelsfall die Steuern erhöhen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mal ne Gehaltsanpassung gehabt hätte, die auch nur im 1-Prozent-Bereich lag. Ich weiß nur, dass alles immer teurer wird, ich Sozialabgaben in Größenordnungen zahle, von denen ich nichts habe, weil Krankenversicherung, was zahlt die schon noch. Zu allem muss man zuzahlen. Verschreibungspflichtige nicht erstattungsfähige Medikamente kosten nicht nur das, was sie kosten, die kosten noch Rezeptgebühr. Toll. Wofür bitte? Untersuchungen bekommt man allenfalls bezahlt, wenn man schon halb-tot ist, sonst löhn mal brav selbst. Prävention. Wenn ich das schon höre. Wenn ich nicht selbst dafür sorge, dann tuts keiner. Dass ich mir das nicht wirklich leisten kann, danach fragt aber auch niemand. Da nutzt es mir bald wirklich mehr, wenn ich die Beiträge, die ich jeden Monat abführen muss, selbst auf die hohe Kante lege, dann weiß ich wenigstens, dass ich nichts bezahlen muss, wenn ich nichts brauche. Genauso mit der Rente. Werde ich eh nie bekommen. Zahle aber mein Leben lang treu und brav. Und werde noch förmlich gezwungen, mich zusätzlich privat zu versichern. Ja wovon denn bitte? Ich kann froh sein, wenn am Monatsende ne schwarze 0 stehen bleibt. Und da lebe ich nun wirklich nicht in Saus und Braus. Ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich gehe fast nie aus. Ich esse kein teures Fleisch. Was würde ich machen, wenn ich all diese "Laster" auch noch hätte? Wahrscheinlich Schulden en masse. Und dann hört man noch fast täglich "die Leute üben Konsumverzicht. Das schadet der Wirtschaft." Tja, wenn ich ein fettes Gehalt oder ne schöne hohe Diät hätte, supi. Dann müsste ich auch auf nichts verzichten.
Zusätzlich noch Schlagzeilen wie: Wir Deutschen sterben aus. Die Leute bekommen keine Kinder mehr. Erstens mal sehe ich das nicht so, weil um mich rum alle Kinder bekommen. Und dann kommt dazu, was tut denn der ach so soziale Staat dafür, dass man ne Basis hätte, wenn das Kind mal da ist? Die stopfen mit ihren Maßnahmen letztendlich 1 Loch und reißen 10 neue auf. Das funktioniert doch alles nicht. Wenn die so weiter machen, dann kommen wir nie mehr aus diesem Teufelskreis raus.
Aber im Grunde genommen ist das eh alles verlogen. Unsere Volksvertreter vertreten eigentlich nur sich selbst und nicht das Volk. Die sehen doch nur zu, dass sie selbst die Taschen voll haben. Alles andere ist denen doch egal. Über jedem Reformpaket könnte genauso stehen: Diätenabsicherung.
Mein Arbeitgeber ist vor 13 Jahren aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten. Um am Markt bestehen zu können. Damit fiel der Tarifvertrag auch weg. Für die damaligen Mitarbeiter nicht unbedingt so schlimm, weil die ihre Gehälter behalten haben. Für "Neueinsteiger" wie mich der totale Horror, weil das wirklich ein Hungerlohn ist, was man da so bekommt. Dann kommt dazu, dass meine Kollegin, die genau die gleiche Arbeit macht wie ich, fast das doppelte bekommt, nur weil sie vielleicht ein paar Jahre älter ist, hier nicht Azubi war und vielleicht ne klitzekleine Höherqualifikation vorweisen kann. (Einmal Lehrling immer Lehrling trifft hier vor allem auf die Entlohnung zu... :( ) Und was mich extrem ankotzt, so sehr, dass ich nicht so viel fressen kann wie ich kotzen möchte, ist die Tatsache, dass dank der Arbeitsmarktsituation mit der Angst der Leute gespielt wird. "Halt bloß die Klappe, sonst sitzt hier bald ein anderer." Dank der Unternehmensstruktur ist das kein Problem. Ich sehe aber leider aufgrund meiner Tätigkeit, was hier jedes Jahr für Gewinne gefahren werden, so dass locker mehr Geld für die Leute rausspringen KÖNNTE, tja, wäre da nicht die Tatsache, dass die Geschäftsleitung erst mal ihre Taschen voll macht, hier Autos wie VW Touareg rumfahren usw. HAHA.
Und dann war da noch: DU bist Deutschland. Mein Patriotismus hält sich jedoch momentan in engen Grenzen...
Eigentlich vermeide ich es in letzter Zeit tunlichst, irgendwelche politischen Diskussionen oder Darstellungen wer wie viel zu viel Kohle kassiert, anzuhören/anzusehen. Aber Scheuklappen hab ich nun mal auch keine, und ne Meinung hab ich zu dem ganzen ja doch. Dass ich Würmchen nicht wirklich was ausrichten kann ist bescheiden. Aber den Kopf in den Sand stecken ist wohl der falsche Weg.
Das fängt ganz aktuell mit der Sache an, dass der Bundesbankchef 11,9 Mio. Euro kassiert. Ein einziger Mensch. Mit welcher Berechtigung? Das sind 33.000 Euro pro TAG!!! Was will der mit so nem Batzen Geld anfangen? Gäbe es für dieses Geld nicht sinnvollere Verwendung? Klar, er trägt Verantwortung. Aber bitte. Wo sind denn da noch die Verhältnisse? Vor allem, sollte er mal Mist bauen, dann geht er mit ner fatzen Abfindung und lacht sich eins ins Fäustchen, weil ihm garantiert genug andere Firmen zu Füßen liegen.
Ähnlich geht es mir bei den Verdiensten von Michael Schumacher und Co. Klar, er riskiert da sein Leben. Aber wie viele andere riskieren täglich ihr Leben und bekommen dafür einen Hungerlohn. Ich hab keinem M.Schumacher gesagt, er soll da dumm im Kreis rumfahren. Sowieso alles viel zu kommerzialisiert. Genauso Fußballer. (Ich mach mich wahrscheinlich jetzt unbeliebt, ist mir aber wurscht.) Wofür bekommen die gleich noch diese riesigen Gelder? Dafür, dass sie 90 Minuten auf einem Eckigen Platz hinter einem Ball herrennen. Tolle Beschäftigung. In der Zeit verdient sich Otto-Normal-Verbraucher sein Geld mitunter hart mit ehrlicher und nützlicher Arbeit.
Dann waren da ja noch die lieben Politiker, die jedes Jahr für ihre Diäten-Erhöhung sorgen (teilweise um 30%) und dafür im Zweifelsfall die Steuern erhöhen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mal ne Gehaltsanpassung gehabt hätte, die auch nur im 1-Prozent-Bereich lag. Ich weiß nur, dass alles immer teurer wird, ich Sozialabgaben in Größenordnungen zahle, von denen ich nichts habe, weil Krankenversicherung, was zahlt die schon noch. Zu allem muss man zuzahlen. Verschreibungspflichtige nicht erstattungsfähige Medikamente kosten nicht nur das, was sie kosten, die kosten noch Rezeptgebühr. Toll. Wofür bitte? Untersuchungen bekommt man allenfalls bezahlt, wenn man schon halb-tot ist, sonst löhn mal brav selbst. Prävention. Wenn ich das schon höre. Wenn ich nicht selbst dafür sorge, dann tuts keiner. Dass ich mir das nicht wirklich leisten kann, danach fragt aber auch niemand. Da nutzt es mir bald wirklich mehr, wenn ich die Beiträge, die ich jeden Monat abführen muss, selbst auf die hohe Kante lege, dann weiß ich wenigstens, dass ich nichts bezahlen muss, wenn ich nichts brauche. Genauso mit der Rente. Werde ich eh nie bekommen. Zahle aber mein Leben lang treu und brav. Und werde noch förmlich gezwungen, mich zusätzlich privat zu versichern. Ja wovon denn bitte? Ich kann froh sein, wenn am Monatsende ne schwarze 0 stehen bleibt. Und da lebe ich nun wirklich nicht in Saus und Braus. Ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich gehe fast nie aus. Ich esse kein teures Fleisch. Was würde ich machen, wenn ich all diese "Laster" auch noch hätte? Wahrscheinlich Schulden en masse. Und dann hört man noch fast täglich "die Leute üben Konsumverzicht. Das schadet der Wirtschaft." Tja, wenn ich ein fettes Gehalt oder ne schöne hohe Diät hätte, supi. Dann müsste ich auch auf nichts verzichten.
Zusätzlich noch Schlagzeilen wie: Wir Deutschen sterben aus. Die Leute bekommen keine Kinder mehr. Erstens mal sehe ich das nicht so, weil um mich rum alle Kinder bekommen. Und dann kommt dazu, was tut denn der ach so soziale Staat dafür, dass man ne Basis hätte, wenn das Kind mal da ist? Die stopfen mit ihren Maßnahmen letztendlich 1 Loch und reißen 10 neue auf. Das funktioniert doch alles nicht. Wenn die so weiter machen, dann kommen wir nie mehr aus diesem Teufelskreis raus.
Aber im Grunde genommen ist das eh alles verlogen. Unsere Volksvertreter vertreten eigentlich nur sich selbst und nicht das Volk. Die sehen doch nur zu, dass sie selbst die Taschen voll haben. Alles andere ist denen doch egal. Über jedem Reformpaket könnte genauso stehen: Diätenabsicherung.
Mein Arbeitgeber ist vor 13 Jahren aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten. Um am Markt bestehen zu können. Damit fiel der Tarifvertrag auch weg. Für die damaligen Mitarbeiter nicht unbedingt so schlimm, weil die ihre Gehälter behalten haben. Für "Neueinsteiger" wie mich der totale Horror, weil das wirklich ein Hungerlohn ist, was man da so bekommt. Dann kommt dazu, dass meine Kollegin, die genau die gleiche Arbeit macht wie ich, fast das doppelte bekommt, nur weil sie vielleicht ein paar Jahre älter ist, hier nicht Azubi war und vielleicht ne klitzekleine Höherqualifikation vorweisen kann. (Einmal Lehrling immer Lehrling trifft hier vor allem auf die Entlohnung zu... :( ) Und was mich extrem ankotzt, so sehr, dass ich nicht so viel fressen kann wie ich kotzen möchte, ist die Tatsache, dass dank der Arbeitsmarktsituation mit der Angst der Leute gespielt wird. "Halt bloß die Klappe, sonst sitzt hier bald ein anderer." Dank der Unternehmensstruktur ist das kein Problem. Ich sehe aber leider aufgrund meiner Tätigkeit, was hier jedes Jahr für Gewinne gefahren werden, so dass locker mehr Geld für die Leute rausspringen KÖNNTE, tja, wäre da nicht die Tatsache, dass die Geschäftsleitung erst mal ihre Taschen voll macht, hier Autos wie VW Touareg rumfahren usw. HAHA.
Und dann war da noch: DU bist Deutschland. Mein Patriotismus hält sich jedoch momentan in engen Grenzen...
SternchenJG - 24. Mrz, 09:35
Dorina - 25. Mrz, 18:35
volle Zustimmung
in allen Punkten.
An die Geburtenstatistiken glaub ich mittlerweile auch nicht mehr, im Prinzip an kaum noch eine Statistik, weil: MICH fragt nie einer, und ich kenn ein paar hundert Leute, denen das auch so geht. Was den Patriotismus angeht: Hab auch keinen. Aber habe mittlerweile gelernt bzw erfahren, dass es in Wales, wo ich mich aktuell ein paar Wochen aufhalte, und in Japan, wo eine Kollegin herkommt, haargenauso aussieht wie in Deutschland. Vermutlich haben sich die Landeschefs zu einer Art Mafia zusammengeschlosen, die sich ins Faeustchen lachen, und alle Landeseinwohner wissen von nichts. Na vielleicht bin ich auch einfach paranoid. Aber wenn, bin ich auch da nicht die einzige ...
An die Geburtenstatistiken glaub ich mittlerweile auch nicht mehr, im Prinzip an kaum noch eine Statistik, weil: MICH fragt nie einer, und ich kenn ein paar hundert Leute, denen das auch so geht. Was den Patriotismus angeht: Hab auch keinen. Aber habe mittlerweile gelernt bzw erfahren, dass es in Wales, wo ich mich aktuell ein paar Wochen aufhalte, und in Japan, wo eine Kollegin herkommt, haargenauso aussieht wie in Deutschland. Vermutlich haben sich die Landeschefs zu einer Art Mafia zusammengeschlosen, die sich ins Faeustchen lachen, und alle Landeseinwohner wissen von nichts. Na vielleicht bin ich auch einfach paranoid. Aber wenn, bin ich auch da nicht die einzige ...



Zinswahnsinn.
Notwendigkeit der Expansion.
Die drei Probleme.
Recherchieren lohnt.