Jedes mal,
aber wirklich jedes verfluchte mal, wenn Krankenwagen und Notarzt vor einer (egal welcher) Haustür stehen, kommen unweigerlich die Erinnerungen und die Bilder in meinem Kopf hoch, und mit den Bildern und den Gefühlen kommen auch prompt die Tränen... Ich bin traurig.
SternchenJG - 7. Apr, 13:11
Babylove - 10. Apr, 11:46
Ja, da werde ich auch melancholisch, obwohl die erlebt. Aber wenn man da Bilder zu hat... Du Arme! Darf man fragen, was passiert ist?
SternchenJG - 10. Apr, 12:28
Darfst Du.
Am 17. Mai ist es jetzt 3 Jahre her, dass ich bei meinen Eltern und meiner Oma zum Mittag eingeladen war, und als ich den Berg bei uns runtergefahren kam stand schon der Sani da. Zu der Zeit haben sie schon ne halbe Stunde versucht, meine geliebte Omi wiederzubeleben. Sie war zwischenzeitlich immer wieder da. Irgendwann haben sie es doch gewagt, sie in den Sani zu bringen. Das war dann das letzte mal, dass ich in ihre Augen sah, die schon gebrochen waren, wie man das so sagt. Dort dann weiter Wiederbelebung. Eine Stunde später kam der Anruf vom Krankenhaus, dass sie ihr doch nicht mehr helfen konnten, weil das Herz einfach zu schwach war... Mir ist so, als hat sie gekämpft, bis ich da bin. Und ehrlich, ich wünschte ich wäre nicht anschließend mit ins Krankenhaus gefahren um dort "Abschied zu nehmen". Das war nämlich schon nicht mehr meine Oma, das war nur noch der "sterbliche Überrest". Diese ganzen Bilder gehen mir nicht mehr aus dem Kopf. Manchmal sind sie in der Versenkung verschwunden, aber höre ich dann wieder das tatütata vom Krankenwagen oder sehe einen vor einer Haustür stehen, ist alles wieder da...



so mancher Gedanke