Dienstliches
ist mein erster richtiger langer Arbeitstag und die Zeit geht einfach nicht rum. Während zu Hause jetzt schon der Tag gelaufen wäre, steht die Uhr und rückt nicht weiter. Noch eine Stunde bis ich die Heimreise antreten darf. Und ich mag nicht mehr. Im Moment ist nicht viel zu tun und wenn doch, dann nur undankbarer Müll. Meine Kollegin hat noch Urlaub. Sehr ruhig also.
Mit meinem Chef habe ich auch vorhin gesprochen, er hat natürlich noch nicht mit dem Prokuristen geredet wegen mehr Moneten. Aber wenigstens hat er mit meiner angedachten Zeitaufteilung kein Problem (Mo-Mi 7 - 15 Uhr 30, Do 6 - 12 Uhr und Fr frei). Auch wenn er meint, dass ich mir selbst überlegen müsste, wie lange ich das mit den 30 Stunden machen wolle, denn falls die Geschichte hier wirklich am 31.12. enden sollte, bekomme ich ja Arbeitslosengeld nur nach den 30 Stunden gezahlt. Aber das soll er mal meine Sorge sein lassen. Im Moment reichen mir die 30 Stunden vollends. Habe ja gestern Abend schon geheult, als ich Robin im Bett hatte und mir bewusst wurde, dass ich ihn dann 21 Stunden nicht knuddeln kann (er hat es mir aber einfach gemacht und ist um 23 Uhr 45 zu mir ins Bett - weil ich sonst die Nacht an seinem Bett verbracht hätte, so konnte ich noch bis heut morgen 5 Uhr mit ihm kuscheln). Er fehlt mir unheimlich, der kleine Quirlequietsch. Hoffentlich wird er nicht krank nach der Aktion heut morgen...
SternchenJG - 25. Mrz, 14:24
an der Arbeit gewesen (zum Nachmittag), um vor allem die Gehaltserhöhung auf den Weg zu bringen. Also schnell die Anfrage geschrieben und zu meinem Chef getigert. Dort habe ich ein sehr aufschlussreiches und gutes Gespräch geführt. Das wichtigste, was ich daraus mitgenommen habe, ist, dass mein Chef sich sehr für die Erhöhung einsetzen wird und damit direkt zum Prokuristen geht und nicht zum Personalchef (der momentan ein persönliches Problem mit meinem Chef hat - wie mit so vielen anderen) und sich dort für mich starkmachen wird. Das klingt schon mal sehr gut.
Die Fahrtstrecken auf Arbeit zur Übergabe von meinem Vertreter und auch zu diesen Beratungen usw. bekomme ich bezahlt - das ist auch schon mal eine Ansage!
Was diese Geschichte mit meiner Kollegin angeht sieht es mein Chef genau wie ich - ich werde mich nicht zu einer Aussage hinreißen lassen. Wenn er eine Einschätzung haben will, soll der Personaler sich an meinen Chef wenden.
Die neue Aufgabe werde ich auch nicht allein übernehmen, da muss ich am Montag noch mal ein ernstes Wort reden. Erstens schaffe ich das nicht allein bei meinen 30 Wochenstunden, zweitens habe ich garnicht das HIntergrundwissen, das man braucht um es wirklich in vollem Umfang managen zu können. Leider kann mein Chef sich da nicht wirklich so richtig reinhängen, wegen besagtem persönlichen Problem vom Personaler mit ihm.
Wie gesagt, das Gespräch mit meinem Chef hat mir ein bisschen Auftrieb gegeben.
Am Mittwoch oder Donnerstag fahre ich dann wieder hin und muss noch den Termin am 10. mit ein paar "MItgefangenen" vorbesprechen. Die Unterlagen um mich vorzubereiten habe ich heute soweit möglich eingesammelt. Mal schauen, wie das weitergeht.
SternchenJG - 3. Mrz, 19:22
bin ich über meine Arbeit. Gestern hab ich mir ja nun wegen dem persönlichen Wunsch eines einzelnen Herren meinen ganzen Tagesablauf umgeschmissen und bin um 10 Uhr zu einer - meines Erachtens ergebnislosen - Beratung gedüst. Das einzige was dabei rauskam war, dass ich eine zusätzliche, nicht gerade angenehme und vor allem nicht gerade wenig zeitintensive, Aufgaben hinzubekommen soll. Ich hab ja nur genug Arbeit so schon und arbeite ja auch ganze 30 Stunden. Ich kann mich ja auch in 3 Teile teilen, damit ich die Arbeit schaffe.
Und der Clou war dann, als ich mir ein Herz gefasst habe, den Personalchef endlich mal persönlich nach einer Gehaltserhöhung zu fragen wurde ich mit einem: "Das machen Sie bitte schriftlich über Ihren Chef." Was daraus wird kann ich mir an allen 10 Fingern abzählen. Achja und so nebenbei wurde erwähnt, dass ich auch noch in nächster Zeit sagen soll, ob meine Kollegin noch tragbar ist fürs Unternehmen. Der tickt nicht ganz richtig. Ich bin doch kein Kollegenschwein, das jemand anderen rauskickt. Zumal ich dann mit der GANZEN Arbeit allein dastünde. Wenn er persönlich ein Problem mit ihr hat, dann ist das nicht meine Aufgabe. Ich möchte mich morgen auch noch im Spiegel anschauen können. Ohne mich. Mehr als: "Sie macht ihre Arbeit so gut wie sie es kann." werden sie von mir nicht hören.
Achja, und so nebenbei soll ich am 10. März vormittags auch nochmal zu einem wichtigen Termin rauschen. Nur dass da der Papa Frühschicht hat und im Ungünstigsten Fall meine Schwiemu auch. Ich habe keine Ahnung, wie ich das hinkriegen soll. Und ist ja auch nicht schlecht, gebraucht zu werden. Wenn es denn endlich mal honoriert werden sollte. Aber das wird wenn überhaupt in Monaten erst passieren. Wenn wir bis dahin nicht eh zumachen mussten.
Nun werde ich - um den Termin am 10. März ordentlich vorzubereiten ab Montag nachmittags zur Arbeit gehen. Na ich bin mal gespannt ob ich wenigstens das anerkannt bekomme. Das hat er immerhin zugesagt - vor Zeugen.
SternchenJG - 29. Feb, 12:12
gestern die Absage auf eine aktuelle Bewerbung bekommen :-(
Mich frustriert ja total, dass ich niemals wenigstens zum Vorstellungsgespräch eingeladen werde. Meine Güte - so schlecht können meine Zeugnisse doch nicht sein? Was mach ich bloß falsch?
SternchenJG - 14. Feb, 22:10
aber gestern und die nächsten zwei Tage darf ich nachmittags wieder arbeiten. Meine Lust darauf sinkt mit jedem Mal... langsam komm ich wieder in die alte Tretmühle und sehe mit offenen Augen in ein arbeitstechnisches Unglück. Boah. Und der Perspektive auf Arbeit wird auch immer schlechter was die Ausschreibung angeht. Wird wohl nicht mehr so arg lang gut gehen...
SternchenJG - 12. Feb, 13:20
die ersten 2 Nachmittage Arbeit habe ich nun hinter mir. Und bin eigentlich schon jetzt pappsatt. Nur "Baustellen", nur unklarer Mist, nicht wirklich viel, was einfach nur läuft. Und das bleibt mir dann ab März wieder zu bewältigen. Da macht der Wiedereinstieg gleich richtig Spaß... :-(
Naja, nächste Woche noch 3 Nachmittage, dann hab ich wohl für den restlichen Februar Ruhe. Im März muss ich dann wieder ran. Trotzdem aber erstmal nur nachmittags, bis die Eingewöhnung vorbei ist. Offiziell also sowieso erst ab 25. März.
Achja, das hat Robin gut weggesteckt, wenn er vom Mittagsschlaf aufgewacht ist war ja Oma da und hat ihn betütelt bis ich heimkam. Da gabs dann schon Obstbrei und ich wurde nur kurz mit einem Lächeln bedacht und dann wars Essen wieder wichtiger. Lässt mich ja hoffen für die Eingewöhnung in der Krippe ;-)
SternchenJG - 7. Feb, 21:04
Heute Anruf erst von meinem Chef und dann auch noch vom Personalchef. Meine Schwangerschaftsvertretung hört auf in meiner Firma und deswegen soll ich eher wieder einsteigen. Hmmmm.
Der Gau ist, dass mir dann noch weniger Zeit für meinen kleinen Robin bleibt (für die "Ablösungsphase"), andererseits freut es mich, dass ich gebraucht werde. Immerhin wäre es auch möglich gewesen, dass sie mich nicht mehr hätten haben wollen (auch wenn da eh Fristen eingehalten werden müssen)... Allerdings ist die Sache mit der Existenzangst in der Firma nachwievor nicht ausgestanden. Es bleibt also weiterhin fraglich ob das ganze eine Zukunft hat.
Was mich aber extrem nervt ist die Tatsache, dass ich dann wieder mit meiner "Lieblings"kollegin zusammenarbeiten muss ohne eine Chance auf Besserung. :-( Naja. Trotzdem besser als nix.
SternchenJG - 1. Feb, 13:38
Ich hab seit gestern Angst. Hat nichts mit Robin zu tun, sondern mit meiner beruflichen Zukunft. Gestern hab ich aus der Presse erfahren, dass der Geschäftsführer meiner Firma von allen Ämtern zurückgetreten ist und in die freie Wirtschaft wechselt. Er ist aber das Zugpferd und hat immer sein ganzes Herzblut in die Arbeit gelegt. In meinen Augen ist er nicht wirklich ersetzbar, auch wenn er immer die Meinung vertreten hat, dass jeder ersetzbar ist...
Jedenfalls gibt es ja eh im Moment eine kritische Situation, da es da um eine Ausschreibung geht, die meine Firma unbedingt gewinnen muss, sonst können wir das Buch zumachen. Und ausgerechnet in dieser Schwebesituation steigt der wichtigste Mann aus. Nun weiß ich nicht wie es weitergehen wird. Wenn das den Bach unterhin geht, dann habe ich vielleicht keinen Arbeitsplatz mehr, wenn ich im März wieder zurückkehren will. Und dann? Einen auf Assi machen? In der hiesigen Arbeitsmarktsituation werde ich als Mutter eines Kleinkindes wohl auch nur noch Hilfsjobs bekommen. Boah, das Kopfkino, das ich im Moment schiebe kann sich ja keiner vorstellen.
Und was dazu kommt, wenn ich dann wieder so Fuß fassen muss, dann kann ich den Gedanken an ein Geschwisterchen für Robin auch abhaken. Denn mit Mitte Dreißig, wenn ich mich dann vielleicht grad so wieder gefangen habe, brauche ich auch nicht mehr anfangen.
Oh, nö. Ich hoffe, dass trotdem alles gut geht und wir dieses Ausschreibung gewinnen. Sonst bricht hier alles zusammen... :-(
SternchenJG - 5. Dez, 14:36
aber am Freitag war nun mein offizieller letzter Arbeitstag. Mit einem Händedruck vom Personalchef und einem "Du fehlst mir jetzt schon" von der Chefsekretärin war es um so schwerer.
Wenigstens wurde mir am Donnerstag noch definitiv zugesichert, dass ich meine Arbeit wieder machen darf, wenn ich dann nach der Elternzeit wiederkomme. Ein kleines Lob, über mein Engagement und meine gute Einstellung zur Arbeit war auch noch drin :-)
Meine Kollegin wird wohl umgesetzt werden auf lange Sicht, für sie immer noch der freundlichere Weg als die Entlassung. Wenn sie sich dort bewährt, hat sie noch eine Chance. Wenn nicht, dann ist ihr nicht mehr zu helfen.
Ansonsten war ich ein klitzekleines bisschen enttäuscht von der Verabschiedung, da ich mir ein bisschen erhofft hatte, dass ich standesgemäß verabschiedet werde. Aber meine engsten Kollegen haben es ebenfalls bei einem feuchten Händedruck belassen :(. Naja, mal sehen ob zur Geburt des kleinen Würfels noch was kommt. Aber große Illusionen mache ich mir darüber nicht mehr...
SternchenJG - 30. Jan, 10:32
dass ich im Moment hier auf Arbeit als superwichtig angesehen werde, trotz der Tatsache, dass ich nur noch ein viertel Jahr hier bin. Ich hoffe nur, dass die Oberen sich dann auch noch daran erinnern, wenn ich dann wiederkomme. Im Moment eile ich nämlich von einer wichtigen Beratung zur anderen und werde überall mit eingespannt. Nur blöd, dass ich mit dem Einarbeiten nicht groß vorankomme... Der Zeitdruck bleibt nämlich weiter. Das wird noch was werden.
SternchenJG - 27. Okt, 06:47