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Katzengeschichten

Sonntag, 4. Mai 2008

Heut morgen

hat mir auf einmal Schnäuzchen Kummer gemacht. Sie wirkte zurückgezogen, ruhig. Zu ruhig. Also mit reingenommen, Fieber gemessen - 40,6°C. Na toll, die nächste Katze mit irgendeiner Entzündung. Heute natürlich auch ein schlechter Tag für einen Tierarztbesuch, also hab ich mal die schlauen Homöopathiebücher gewälzt und sie kurzerhand mit Belladonna und - nicht lachen - Osanit (wegen Chamomilla und Ferrum Phosphoricum) behandelt. Kurze Zeit später machte sie schon einen viel besseren Eindruck. Ich hoffe es geht ihr jetzt wieder gut, sie schnurrt und tretelt und putzt sich jedenfalls, also kann es nicht SO schlimm sein. Bittebittebitte.

Mittwoch, 23. April 2008

Schon wieder

habe ich eine kranke Katze. Dieses mal ist es Hexe. Als ich heute um 16 Uhr endlich zu Hause war hab ich gemerkt, dass Hexe nur apathisch in ihrem Kissen liegt und nicht reagiert auf mich. Und da ich ja meine Katze ganz gut kenne war mir gleich klar dass da was nicht stimmt. Also angerappt und zum Tierarzt. Nach 1 1/2 Stunden warten waren wir dann auch endlich dran - Nieren erkältet. Antibiotika, Schmerzmittel, Fiebersenker (40,5°C). Ihr hat die Spritze schon geholfen, denn zu Hause hatte sie gleich Appetit und ist rumgehüpft. Ich denke mal morgen wird es ihr dann schon wieder ganz gut gehen. Arme Maus.

Samstag, 15. März 2008

Die

Beerdigung von unserem geliebten Kati haben wir gestern am frühen Nachmittag vollzogen. Er hat ein Plätzchen neben meinem Felix im Grünen (bei einer Lärche) bekommen und ruht jetzt hoffentlich in Frieden.

Ist schon hart, sich mal wieder daran gewöhnen zu müssen, dass ein "Familienmitglied" nie wieder da sein wird. Nie wieder vor der Tür sitzt und um Einlass bittet. Nie wieder auf die Couch hüpft und einen zum Kuscheln nötigt und vor lauter Getropfe alles nass macht. Dass er nie wieder für einen schnurren wird, nie wieder eine Maus voller Stolz im Hof ablegt... so vieles nie wieder sein wird.

Was das "tierische" angeht musste ich das ja in etwas über 5 Jahren 7 mal durchmachen.
Los ging es mit unserer schwarzen Schmuseprinzessin Mierschie, die ich am 1.12.2002 wegen einem Nierenversagen im Alter von 9 Jahren über die Regenbrücke geleitet habe.
Dann musste ich meine Pauline - die Hündin bei meinen Eltern - am 11.11.2003 im Alter von 9 Jahren gehen lassen - sie wurde überfahren.
Am 3.5.2004 folgte Katerchen - unser zugelaufener zahnloser angefahrener vermutlich steinalter Kämpfer - nach einem schweren Katzenschnupfen.
Am 29.7.2004 - also gleich danach - musste unser Golden Retriever Ben nach langem schwerem Kampf gegen ein Fibrosarkom, einen ganz bösartigen Krebs, aufgeben und über die Regenbogenbrücke gehen.
Am 15.10.2004 folgte ihm dann meine über alles geliebte süße kleine Schmusemaus Lilly, die mit gerade mal einem halben Jahr die jüngste war und überfahren wurde.
2005 und 2006 war bei uns hier - oh Wunder - frei von toten Tieren (wir reden jetzt nicht über die Tiere, die bei meinen Eltern gehen mussten - überfahren wurden).
Am 4.8.2007 wurde ja dann mein Felix im Alter von fast 3 Jahren überfahren, was für mich mal wieder eine einzige Katastrophe war.
Und nun, am 13.3.2008 habe ich Kati über die Regenbogenbrücke geschickt.
Zum ersten Mal habe ich ein Tier einschläfern lassen und muss sagen, das Begleiten beim Einschläfern an sich ist wirklich weniger schmerzhaft, als wenn man einem Tier beim "natürlichen" Sterben nach unsäglichen Schmerzen die Hand hält. Dennoch würde ich es NIE wieder allein durchstehen wollen müssen. Das ist echt zu viel für eine geplagte Katzenmutterseele...

Donnerstag, 13. März 2008

Ruhe sanft

und in Frieden oder auch: mach die Miezen im Katzenhimmel klar, mein stolzer kleiner großer Kati-Bär...

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Es tut mir so verdammt weh und so leid, dass ich Dich heute um 11 Uhr über die Regenbogenbrücke schicken musste, aber Du hättest kein Leben mehr gehabt... Deine Nierenwerte waren doch SO schlecht, der eine 10fach erhöht, der andere 4fach. Du hättest nicht mehr fressen können und wärst innerlich vergiftet. Es war eine der schlimmsten Entscheidungen meines Lebens, aber ich hoffe sie hat Dir unnötiges Leid erspart.

Ich werde Dich nie vergessen.


Zu den Geschehnissen heute morgen:
War nix mit Pfeife. Dem alten Mann ging es heute morgen noch bescheidener. Er hatte immer noch nichts gefressen und wollte nicht mal die Nu.tri-Cal nehmen, die bei einer nur etwas kranken Katze IMMER geht. Also bin ich in die Sprechstunde vom Tierarzt gefahren und er hat Blut genommen und eine Infusion gelegt. Er hatte schon Untertemperatur. Bis die Infusion durch war, waren auch die Blutwerte für die Nieren ausgewertet. Die sahen so katastrophal aus, dass es bei einem Menschen zu einer Dialyse 2x die Woche führen würde. Er hat mir dann ernsthaft nahe gelegt, ihn zu erlösen, weil er schon innerlich so vergiftet war vom Harnstoff, dass das Zahnfleisch übel entzündet war und auch so nichts mehr mit ihm los war. Während der Infusion fing er so furchtbar an zu zittern, das hat mir schon unendlich weh getan. Er hätte einfach nur noch gelitten und ein Leben wäre das echt nicht mehr gewesen.

Und ehrlich, ich hätte nicht schon wieder einem Tier zusehen können, während es so langsam vor sich hinsiecht bis es endlich erlöst wird. Gerade nicht bei dem alten Kuschelbär... Das hätte mir noch mehr das Herz gebrochen, als ihn zu streicheln während er friedlich einschläft...

Manchmal ist meine Intuition einfach so brutal genau, dass auch ein enthusiastischer Holder nichts daran ändern kann. Ich habe es gestern einfach gewusst, dass es zu spät ist. Auch wenn der Hoffnungsschimmer am Nachmittag mir ein bisschen Auftrieb gab, wusste ich spätestens heute morgen wie es um ihn bestellt ist. Immerhin habe ich das schon bei 2 Katzen und 1 Hund sehen "müssen". Wenn die Zeit gekommen ist, ist es eben so...

Mittwoch, 12. März 2008

Der Held des Tages

ist mein Holder, der meine Unfähigkeit, den Kater auf seinem vermeintlichen letzten Weg zu "stören", zwar bemängelt hat - und ich schäme mich ein bisschen für den (so wie es aussieht) Fehlalarm, - es aber dann selbst tat und den Kater in einer "Radikalkur" (säubern des Bartes, Versorgung mit Kamillan usw.) aus seinem Tran geholt hat. So wie es aussieht ist das alles einfach nur die Auswirkung der Rachenentzündung, von der ich meinte sie wäre weg gewesen - die aber noch mit voller Gewalt in ihm zu toben scheint. Er schnurrt wie ein heiserer alter Mann.

Und zum Glück ist heute Nachmittagssprechstunde bei unserem Tierdoc, zu der ich nachher dann aufbrechen werde. Ich hoffe inständig, dass sich das wirklich nur als Entzündung herausstellt die mit Antibiotika gut behandelbar ist und der arme Kerl noch ein paar Monate oder Jahre haben kann... ich würde es ihm (und egoistischerweise auch uns) von Herzen gönnen.

Mir wird

so unsagbar schwer ums Herz. Unser Kater scheint sich wirklich zum Sterben gelegt zu haben. Er liegt seit gestern Abend in unserer Waschmaschine und kommt nicht mehr raus. Er trinkt nicht, er frisst nicht. Er schnurrt noch wenn man ihn streichelt, aber viel ist da nicht mehr.

Ich kenne das noch zu gut von den zwei Katzen die ich schon beim Sterben begleitet habe. Und es tut sooooooooooo weh... bin hier nur am Rumflennen.

Donnerstag, 6. März 2008

Sorgen

haben wir wegen unserem Seniorkater... der macht mir jetzt langsam echt Kummer. Zum Einen scheint er manchmal 18 Stunden überhaupt keinen Urin abzusetzen, welcher dann aber auch SEHR hell und nicht riechend ist - was für eine Niereninsuffizienz zu sprechen scheint. Er stinkt überdies aus dem Maul - wie, naja lassen wir das lieber.

Als wäre das nicht schlimm genug, hat er sich jetzt auch noch eine Rachenentzündung zugezogen. Zumindest nach dem, was ich in den letzten Jahren bei Katzen erlebt habe, lässt alles darauf schließen. Da wird wohl mal ein Besuch beim Doc fällig.

Er ist halt schon ein alter Mann - dieses Jahr wird er schon 15... ob er noch so viel älter wird, wage ich zu bezweifeln und werde sehr traurig dabei. *seufz*

Donnerstag, 10. Januar 2008

Man glaubt es kaum,

aber die letzten 3 Tage sind die Adoptiv-Katzen jeden morgen hinausspaziert und abends waren sie wieder im Stall. Ich hätte das nie gedacht, aber anscheinend wissen sie doch wo sie es gut haben ;-)

Dienstag, 8. Januar 2008

Die Adoptivkinder

ähh, Adoptivkatzen haben ihre Freiheit nun wieder. Da es langsam draußen frühlingshafte Züge annimmt und die 2 Katzen nun schon seit einem knappen 1/4 Jahr eingesperrt waren habe ich am Sonntag kurzerhand die Tür vom Katzenhaus geöffnet und wollte ihnen ihre Freiheit wiedergeben auch aus dem Grund, weil ich mit dem Dreck und dem Gestank von 4 Katzen in dem kleinen Raum nicht mehr klarkam. Wenigstens entledigen sollten sie sich doch draußen. Jeden Tag 2 randvolle Katzentoiletten zu säubern ist nicht nur unangenehm sondern auch zeitraubend.

Zwischenzeitlich kam ich mir jedenfalls vor wie der Zauberlehrling - die Geister die ich rief, die wurde ich nicht mehr los. Sie sind einfach nicht rausmarschiert, waren viel zu verängstigt. Nach laaaaaaanger Zeit hat sich der Kater Anton dann doch rausgetraut, aber ganz zögerlich und hat dann aber erst einmal seine Freiheit im Garten ausgekostet. Schließlich hat er sich dann nachmittags wieder "einsperren" lassen.

Gestern ist er schon zielsicher hinausgelaufen und hat sich den restlichen Tag nicht mehr überreden lassen, wieder ins geschützte Häuschen zu gehen. Tja, Pech. Damit hat er die Nacht bei dem Sturm draußen verbringen dürfen. Seine Schwester, die sich immer noch nicht hinaustraute, hat mich angeschaut als hätte ich ihn geschlachtet ;-)

Heute morgen habe ich dann wieder die Türen geöffnet, meine 2 haben ihren Freigang wie immer freudig begrüßt und plötzlich saß er da. Anton. Und hat miaut. Und damit seine Schwester aus der Versenkung gelockt. Sie ist mit ganz geducktem Körper rausgekommen und hat erst mal vorsichtig alles erkundet. Jetzt sitzen sie wieder auf dem Dach, wo wir sie damals haben sitzen sehen.

Wahrscheinlich werden sie jetzt nicht mehr ins Katzenhaus gehen, aber das ist ihr Problem. Die Tür wird ihnen immer offen stehen. Ihr Schicksal bestimmen sie nun ganz allein. Auch wenn es hart klingt, ich kann es mir im Moment einfach zeitlich und geldlich nicht leisten, zwei absolut menschenscheue Katzen zu zähmen oder durchzufüttern und den Dreck ständig wegzumachen. Zumal wahrscheinlich auch noch Würmer mit im Spiel sind (da sehe ich einfach die Gefahr für Robin) - auch für eine Wurmkur habe ich nicht das nötige Geld, mal ganz abgesehen davon wie ich sie ihnen verabreichen sollte? Naja. Wir werden sehen. Vielleicht fassen sie ja noch Vertrauen und kommen wenigstens immer nochmal zum fressen. Kastriert sind sie ja jetzt.

Jedenfalls habe ich jetzt wieder nur noch 2 ordentlich erzogene saubere Katzen und vielleicht bald auch wieder einen sauberen Katzenstall, wenn ich oder jemand anderes dort mal Ordnung mach(t)e.

Die nächste Misere wartet aber bereits. Die Mutter der 2 Katzen hatte im Oktober nochmals geheckt - 5!!! Katzenkinder, die im Dachboden eines anderen Nachbars "leben" und nun schon wieder von meiner Schwiemu gefüttert werden. Dieses Mal habe ich mich strikt geweigert, ich will damit nichts mehr zu tun haben, sonst binde ich mich nur wieder seelisch an die Viecher und kann sie dann wieder nicht sich selbst überlassen. Ich schaue einfach so gut es geht weg. Das tut ja der Tierschutz und das Ordnungsamt auch :-(

Donnerstag, 29. November 2007

Diese zwei

Monsterkatzen haben mir immer noch nicht verziehen, dass ich sie vor der Kastration habe einfangen müssen. Sie laufen immer noch vor mir weg, fauchen mich an und überhaupt. Das wird wohl nix mehr werden mit mir und Pünktchen und Anton. Die haben einfach keinen Narren an mir gefressen. Und ich habe einfach keine Zeit mich stundenlang mit den beiden zu beschäftigen... leider. Aber Robin ist einfach wichtiger.

Sinn des Lebens gesucht

... und gefunden

Robin

geb. am 20.03.2007
Länge: 50 cm
Gewicht: 3.250 g
Kopfumfang: 34 cm

U3 am 18.04.2007
Länge: 52 cm
Gewicht: 3.795 g
Kopfumfang: 37 cm

U4 am 13.07.2007
Länge: 63,5 cm
Gewicht: 6.500 g
Kopfumfang: 41 cm

U5 am 12.10.2007
Länge: 69 cm
Gewicht: 8.000 g
Kopfumfang: 44 cm

U6 am 18.03.2008
Länge: 78 cm
Gewicht: 11.800 g
Kopfumfang: 48 cm

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